AFPG - Arbeitsstelle für Forensische Psychologie und Gerichtsgutachten

AFPG - Arbeitsstelle für Forensische Psychologie und Gerichtsgutachten

Prof. Dr. rer. nat. Hans-Georg W. Voß

(ehem. Technische Universität Darmstadt)

Die Arbeitsstelle für Forensische Psychologie wurde im Jahre 2000 am Institut für Psychologie der Technischen Universität Darmstadt gegründet. Es wurde damit einerseits dem Bedürfnis der Studierenden nach einer praxisorientierten Ausbildung mit spezieller Ausrichtung im Bereich der Forensischen Psychologie entsprochen, andererseits sollten wissenschaftlich fundierte Erkenntnissen auf dem Gebiete der Kriminalpsychologie vermittelt werden.

Nach der Emeritierung ihres Gründers zog die Arbeitsstelle im Oktober 2009 nach Groß-Gerau um, ab 2020 befindet sich die AFPG  in Darmstadt (Telefon 0049 170 5443226).


Die Tätigkeitsfelder der AFPG

 

Aktuelle Umfrage:

Hat sich der Stalking - § 238  StGB vom März 2017 bewährt?

Im Jahre 2011 führten wir (damals Arbeitsgruppe Stalkingforschung der TU-Darmstadt) eine Umfrage zur Wirksamkeit des Stalking-Paragraphen 238 StGB in seiner damaligen Fassung vom März 2007 durch. Zehn Jahre hat es gedauert, bis der neue § 238 StGB am 1. März 2017 in Kraft trat. Hat er die Erwartungen erfüllt und eine Verbesserung zum Schutz von Stalking-Opfern erbracht?

Wir möchten nun herausfinden, wie die derzeitige Gesetzeslage bei Ihnen ankommt und welche Erfahrungen Sie mit dem § 238 gemacht haben.

Unsere Umfrage richtet sich an Betroffene (Stalking-Opfer).

Die Rechtsprechuing zu "Nachstellung" ist in Deutschland noch sehr uneinheitlich und viele Anzeigen von betroffenen werden nicht ernst genommen und nicht weiter verfolgt. Unsere Untersuchung soll dazu beitragen, dies zu ändern. 

Wir freuen uns, wenn Sie Kritik, Anregungen und Wünsche am Ende des Fragebogens mitteilen. Sie können dazu auch die E-Mail-Adresse kontakt@stalkingforschung.de verwenden. 

Die Beantwortung des Fragebogens wird ca. 20 bis 30 Minuten in Anspuch nehmen. Bitte beantworten Sie alle Fragen. 

Die Angaben im Fragebogen bleiben selbstverständlich anonym und erlauben keinerlei Rückschlüsse auf die Identität einer Person. Form und Inhalt des Fragebogens entsprechen den Vorgaben des Hessischen Datenschutzgesetzes. 

Vielen Dank für Ihre Teilnahme! 

 

HIER GEHT ES ZUM FRAGEBOGEN - BITTE  ANKLICKEN

 

Verschiedene Beiträge: 

Schwere Bedrohung und Nachstellung (Stalking)
Vortrag Roundtable Bedrohungsmanagement, LUFTHANSA AVIATION CENTER, 18.11.2013
PPP-PowerPointPresentation
 
Erfahrungen mit dem § 238 StGB (Nachstellung) in Deutschland
Vortrag Mannheim, 14.05.2013
PPP-PowerPointPresentation

Psychologische Begutachtung im Famlienrecht und Psychotherapeutische Praxis
Vortrag anlässlich der Jahrestagung des Hessischen Landesfachverbandes im Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten
03. November 2012 Frankfurt am Main (Bonames)
PPP-PowerPointPresentation

§ 238 StGB "Nachstellung" und Gewaltschutzgesetz - Wirksamkeit
Ergebnisse einer Befragung von Opfern und eine Analyse von Gerichtsakten zum § 238 StGB und zum GewSchG.    (In: Praxis der Rechtspsychologie 21 (2.) Dezember 2011, S. 322-338)
Download (WORD 197 KB)                                                 

 "Kinder und Sorgerechts-Streitigkeiten"
Oftmals übersehen: bei Auseinandersetzungen zum Sorge- und Umgangsrecht geht es häufig nicht num das Wohl des Kindes (Vortrag DGPPN, Berlin 24.11.2010)
Download (PowerPoint-Datei, 292 KB)  

"Häusliche Gewalt, Stalking und Familiengerichtsverfahren"   "Gewalt in intimen Beziehungen" ist eng mit Sorgerechtsstreitigkeiten verknüpft. Stalking ("Nachstellung") in der Nachtrennungs- bzw. Scheidungsphase ist besondere intensiv, wenn um leibliche (im Unterschied zu Adoptivkindern und Kindern des anderen Partners) gestritten wird. (In: FPR/Familie - Partnerschaft - Recht, 17.Jg., 5/2011, S. 199-203).Download  (WORD 49 KB)

"Stalking und Häusliche Gewalt aus psychologischer Sicht"   Zur Problematik einer Abgrenzung von Häuslicher Gewalt und Stalking. Einige empirische Befunde. Zur Einschätzung des Gewaltrisikos und Probleme des  Fallmanagements. (In: FPR/Familie - Partnerschaft - Recht, 17. Jg., 5/2011, S. 211-213. Download (WORD, 48 KB)

 "Zur Struktur von Häuslicher Gewalt und Stalking: Neue Ergebnisse "Erhöhtes Risiko von Ex-Partner-Stalking bei vorheriger Häuslicher Gewalt Vortrag 20.Mainzer Opferforum 2009) Download (WORD, 250,5 KB)

"Manche Wunden heilen eben nie"
Missbrauch: Wie glaubhaft sind Aussagen über lange zurückliegende Sexualdelikte? - Zur Problematik der Verjährung
Beitrag im Darmstädter Echo vom 17.03.2010